Raphael

Unsere Jugend - unsere Zukunft!

Als Jugendwart der Feuerwehr Evinghoven kümmere ich mich um unseren Nachwuchs. Kinder können bei der Feuerwehr viel lernen: Verhalten in Gefahrensituationen, Wissen über technische Zusammenhänge und motorische Geschicklichkeit. 
Ich gebe an die Kinder und Jugendlichen das weiter, was ich als Kind bei der Feuerwehr durch gute Vorbilder erlebt habe. Freundschaften von damals halten bis heute an. Feuerwehr schafft Gemeinschaftsgefühl. Das Jugendfeuerwehrabzeichen zu tragen, erfüllt mich mit Stolz und Zufriedenheit. 
Aktuell betreue ich 13 Kinder zwischen 10 und 14 Jahren. Sie alle kommen freiwillig. Aber auch wir kämpfen gegen den Reiz der digitalen Welt. Es braucht Geduld und die Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse der Kinder einzustellen. Wir haben einen Anhänger so umgebaut, dass die Kinder an die Geräte kommen und den Umgang damit aktiv üben können. 
Als Feuerwehrmänner tragen wir nicht nur schwere Montur – bis zu 30 kg - sondern auch viel Verantwortung. Wir müssen in Stresssituationen wie heißem Feuer oder Verrauchung Ruhe bewahren. Dazu üben wir regelmäßig auch mit den anderen freiwilligen Feuerwehren in Rommerskirchen. Sich gut zu kennen und sich – wenn es nötig ist - von den Erfahrenen führen zu lassen, ist besonders wichtig. 
Ich stamme aus einer alteingesessenen Evinghovener Famil­­­­­­­ie. Meine Mutter ist eine geborene Güsgen. Meine Urgroßmutter hatte noch einen eigenen Milchwirtschaftsbetrieb. Ich kann mir nicht vorstellen, aus Rommerskirchen wegzuziehen. Ich bin kein Stadtmensch, die vielen Menschen bereiten mir Stress. Bei gutem Wetter kann ich mit dem Fahrrad zur Arbeit bei Hydro in Grevenbroich fahren. Mir geht es hier gut. 
Ich wünsche mir, dass sich die Menschen in Rommerskirchen gegenseitig helfen und aktiv für andere einsetzen – vor allem auch für unsere Kinder und Jugendlichen.