Ramona

Bleib offen für Neues und bewahre Altbewährtes!

In dem Spannungsfeld zwischen Neuem und Altbewährtem bewege ich mich – bewegt sich auch Rommerskirchen. 
Aufgewachsen in einer traditionsbewussten Familie im Münsterland, war ich früh offen für Neues. Schon als Kind entdeckte ich meine Liebe zu Frankreich und sog die ersten französischen Worte in einer Bibi-Blocksberg-Geschichte auf: Purée de pommes de terre. Mit 14 Jahren lernte ich meinen Mann bei einem Zeltlager in St. Gilles Croix-de-Vie in der Vendée kennen und lieben - ganz in der Nähe der Rommerskirchener Partnerstadt Mouilleron-le-Captif.
Rationale Gründe führten mich gemeinsam mit meinem Mann 2009 nach Rommerskirchen. Die gute Lage und die Infrastruktur waren ausschlaggebend. Aber für mich stand schnell fest: Wenn ich mich in einem Ort niederlasse, will ich da nicht nur wohnen, sondern leben. 
Ich nahm Kontakt mit der Gemeinde auf und bot einen Französisch-Kurs an. Und ich trat dem Partnerschaftskomitee Rommerskirchen-Mouilleron-le-Captif e.V. bei. Hier engagiere ich mich seit 2016 im Vorstand für die Deutsch-Französische Freundschaft – unter anderem durch die Organisation gegenseitiger Besuche und der Jugendfreizeit, von Familiennachmittagen, generationsübergreifenden Nachtreffen und Beaujolais-Abenden. Aus einem Lieder-Projekt an der Kita Sonnenhaus ist eine Französisch-AG entstanden. Ich freue mich, wenn ich Kinder früh für Frankreich begeistern kann – und sei es zumindest für französische Süßigkeiten. Manchmal begegne ich ihnen nach einiger Zeit und sie begrüßen mich voller Stolz auf Französisch. Das sind sehr schöne Momente für mich. 
Für Rommerskirchen wünsche ich mir, dass die Bedürfnisse von Fahrradfahrern und Fußgängern mehr in den Blick geraten. Und ich wünsche mir eine Wiederbelebung des Freundschaftsparks. Wir haben bereits Ideen bei der Gemeinde eingereicht. Mein Lieblingsvorschlag ist ein generationenübergreifendes Konzept zur Verbindung von Jung und Alt. Der Park bietet ideale Voraussetzungen dafür.